
Felder waren das Rückgrat des alten Japan. Reisfelder, Buchweizenäcker, Gemüsebeete – sie prägten die Landschaft und den Rhythmus des Lebens. Die wandernden Dichter zogen an ihnen vorbei, rasteten an ihren Rändern, beobachteten die Bauern bei der Arbeit. Was sie sahen, hielten sie in drei Zeilen fest.
In diesen Haiku sind die Felder nie nur Kulisse. Sie atmen mit den Jahreszeiten, spiegeln den Himmel, nehmen die Stimmungen der Menschen auf. Manchmal stehen sie für Weite und Freiheit, manchmal für Einsamkeit. Oft für beides zugleich.



