
Die Haikudichter waren selten selbst Bauern. Sie wanderten vorbei, rasteten am Feldrand, beobachteten. Was sie sahen, war nicht romantisch: gebeugte Rücken, nasse Füße im Schlamm, Hände voller Erde. Aber gerade deshalb hielten sie es fest – weil in dieser Arbeit etwas lag, das sie selbst nicht kannten.
In diesen Haiku geht es nicht um Fleiß oder Tugend. Es geht um Momente: eine Pause im Schatten, ein Lied über den Feldern, die Ruhe nach getaner Arbeit. Die Dichter sahen genau hin – und manchmal sahen die Arbeiter zurück.



