
Ein Jahr lässt sich in zwölf Versen erzählen. Die alten Haikudichter in Japan taten genau das – nicht als Zusammenfassung, sondern als Begleitung. Jede Jahreszeit brachte ihre eigenen Bilder mit, ihre eigenen Stimmungen.
Der Frühling mit seinen Blüten und dem ersten Vogelruf. Der Sommer mit Hitze, Flüssen und langen Nächten. Der Herbst mit fallenden Blättern und kühler werdenden Winden. Der Winter mit Schnee, Stille und dem Warten auf Wärme.
Diese zwölf Haiku führen in neuer Übersetzung einmal durch das Jahr. Nicht weil sie so geplant wären, sondern weil das Jahr selbst eine Ordnung hat, die sich in den Versen widerspiegelt.



