
Stell dir vor, du bist im alten Japan unterwegs, irgendwo zwischen Edo (dem heutigen Tokio) und den Bergregionen Shinanos. Es riecht nach feuchter Erde, die Kiefern stehen im Wind, und du hörst das Plätschern des Mairegens …
So beginnt etwas, das heute als Haiku bekannt ist – und Ōshima Ryōta war einer der Männer, die dieser Form im 18. Jahrhundert neues Leben eingehaucht haben. Einer, der gegen den Strom dichtete. Mit Leidenschaft, mit Humor – und mit einem Blick für das Wesentliche.



