12 Haiku durch die Jahreszeiten – Ein Jahr in Versen

Ein Jahr in 12 Haiku – Japanische Verse durch die Jahreszeiten

Ein Jahr lässt sich in zwölf Versen erzählen. Die alten Haikudichter in Japan taten genau das – nicht als Zusammenfassung, sondern als Begleitung. Jede Jahreszeit brachte ihre eigenen Bilder mit, ihre eigenen Stimmungen.

Der Frühling mit seinen Blüten und dem ersten Vogelruf. Der Sommer mit Hitze, Flüssen und langen Nächten. Der Herbst mit fallenden Blättern und kühler werdenden Winden. Der Winter mit Schnee, Stille und dem Warten auf Wärme.

Diese zwölf Haiku führen in neuer Übersetzung einmal durch das Jahr. Nicht weil sie so geplant wären, sondern weil das Jahr selbst eine Ordnung hat, die sich in den Versen widerspiegelt.

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Der Buddha im Haiku – 14 berührende Beispiele

Der Buddha im Haiku - 14 berührende Beispiele

Buddha kam im 6. Jahrhundert nach Japan, zusammen mit Sutren, Statuen und einer neuen Vorstellung vom Tod. Anders als im Westen, wo Religionen einander verdrängen, fand der Buddhismus seinen Platz neben dem Shinto – nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung. Die alten Götter blieben für das Leben zuständig: Geburt, Ernte, Reinheit. Buddha kümmerte sich um das, was danach kommt.

Mit der Zeit wurde er alltäglich. Nicht im Sinne von banal, sondern von gegenwärtig. Buddha-Statuen standen an Wegkreuzungen, in Tempelhöfen, in Hausnischen. Man brachte Reis, zündete Räucherstäbchen an, verbeugte sich im Vorbeigehen. Eine Geste, keine Theologie. Die Dichter sahen das: den abblätternden Lack, den kalten Opferreis, die Libelle, die den Erleuchteten anstarrt, als wäre er ein Stein unter Steinen.

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Spatzen – 11 lebendige Haiku aus Japan

Spatzen - 11 freche Haiku aus Japan

Der Spatz ist kein edles Tier. Er singt nicht schön, er schillert nicht, er zieht nicht in ferne Länder. Er ist einfach da – auf dem Dach, im Staub, am Straßenrand. Vielleicht haben ihn die Haiku-Dichter deshalb so geliebt.

In Japan heißt er Suzume, und er gehört zum Alltag wie der Reis. Überall hüpft er herum, streitsüchtig und geschäftig, in Tempelhöfen und Hintergassen. Kein Vogel der Einsamkeit, kein Symbol für Sehnsucht. Der Spatz ist Gesellschaft – laut, gewöhnlich, unübersehbar.

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12 Haiku über die Liebe – Sehnsucht, Mondlicht und Nächte der Stille

12 Haiku über die Liebe – Sehnsucht, Mondlicht und stille Nächte

Liebe im Haiku ist selten laut. Keine großen Gesten, keine Schwüre. Stattdessen: ein Brief im Mondlicht, ein Blick durch Blätter, das Warten auf jemanden, der vielleicht nicht kommt. Die japanischen Dichter kannten die Liebe in all ihren Formen – die erfüllte und die unerfüllte, die zarte und die verzehrende.

Diese Haiku handeln davon, wie es sich anfühlt, jemanden zu lieben. Manchmal glücklich, manchmal traurig, oft beides zugleich. Denn das ist die Liebe: Sie lässt sich nicht trennen von dem, was sie kostet.

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12 klassische Haiku zu Ostern – Frühling, Neubeginn und das erste Licht

12 klassische Haiku zu Ostern – Frühling, Neubeginn und das erste Licht

Ostern gibt es im alten Japan nicht. Keine Eier, keine Hasen, keine Auferstehung. Aber es gibt den Frühling – und mit ihm alles, wofür Ostern steht: Neubeginn, erstes Licht, das Erwachen nach langer Dunkelheit. Die Haikudichter kannten diese Momente gut. Sie sahen die ersten Knospen, hörten die Lerche, spürten die Wärme zurückkehren.

Diese originalen Haiku passen zu Ostern, ohne es zu nennen. Sie handeln von dem, was nach dem Winter kommt: Leben, das zurückkehrt. Manchmal zaghaft, manchmal überwältigend. Immer schön.

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