
Was könnte besser sein, als das Neue Jahr mit einem Haiku zu beginnen. Drei Zeilen genügen, um einen Moment zu fassen, der nicht erklärt werden will.
Das Neue Jahr ist keine einheitliche Größe. Es ist eine Zeit mit vielen Bräuchen, die sich je nach Ort und Epoche unterscheiden. Manche wirken vertraut, andere fremd oder heute fast vergessen. Dazu gehören Reinigungsrituale, kleine symbolische Handlungen, Speisen, die nur zu diesem Anlass gegessen werden, und Texte, die den Übergang begleiten. Gemein ist ihnen weniger der Wunsch nach Veränderung als der Versuch, einen Einschnitt bewusst wahrzunehmen.



