11 echte Haiku über den Kuckuck

11 echte Haiku über den Kuckuck

Der Kuckuck ruft, und niemand weiß genau, woher. Das ist sein Wesen in der japanischen Dichtung: eine Stimme ohne Körper, ein Klang, der aus dem Nichts da ist und im Nichts verklingt. Der Hototogisu, so sein japanischer Name, ruft bevorzugt in der Dämmerung, wenn die Grenzen zwischen Tag und Nacht verschwimmen.

Kaum ein anderes Tier ist so bedeutungsschwer. Der Kuckuck steht für Sehnsucht, für Vergänglichkeit, für den nahenden Sommer. Sein Ruf klingt melancholisch, fast klagend. Die alten Dichter hörten darin ein Echo ihrer Einsamkeit, oder eine Botschaft aus einer anderen Welt.

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Bashō – 11 seiner berühmtesten und bekanntesten Haiku

Bashō - 11 seiner berühmtesten und bekanntesten Haiku

Haiku Highlights von Matsuo Bashō. Mit dabei sind ein (unvermeidlicher) Frosch, ein Teich, Sommergras, Tempelglocken, Träume … Und schon wird das alte Japan wieder lebendig.

Diese Dreizeiler sind weithin geschätzt und über den Kreis der Haikuliebhaber hinaus bekannt. Sie werden häufig gezeigt und noch öfter erwähnt. Sie beweisen, dass der Meister nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Einziges Manko, die Gewöhnung. Aber es gibt ja noch rund 900 weitere Haiku von Matsuo Bashō.

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Oku no Hosomichi – Der schmale Pfad ins Hinterland von Matsuo Basho – Reiseabschnitte 1-12

Oku no Hosomichi // Der schmale Pfad ins Hinterland von Matsuo Basho

Dieses Reisetagebuch wurde 1689 von dem berühmten Haikudichter Matsuo Basho verfasst. Die beschwerliche Reise unternahm er am Ende seines Lebens.

Oku no Hosomichi ist ein Text, der Natur und Landschaft nicht unbedingt realistisch zeigt. Der alte Stil ist leicht, assoziativ, unvollständig, geprägt von Schweigen, Andeutungen und Brüchen. Wichtiger als geografische Genauigkeit ist die persönliche Stimmung der Reisenden.

Erzählerisch schlicht, schreibt Basho hier nicht auf dem literarischen Niveau moderner Erzähler, das musste erst noch erfunden werden. Er berichtet in lockerer, poetischer Form. Zentrale Elemente sind, wie könnte es anders sein, seine eingestreuten Originalhaiku. Allein ihretwegen lohnt die Lektüre. Hier sind sie sozusagen in ihrem natürlichen Umfeld zu sehen.

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Matsuo Basho (1644–1694) – Leben, Werk und Bedeutung des größten Haiku-Dichters

Matsuo Bashō

Matsuo Bashō (1644–1694) war der berühmteste Dichter der japanischen Edo-Zeit. Heute gilt er als der Meister des Haiku schlechthin.

Geboren wurde er als Matsuo Kinsaku in der Provinz Iga. Bashō entstammte einer Samuraifamilie. Schon als Junge kam er mit der Dichtkunst in Berührung, als er am Hof eines lokalen Adeligen diente. Man teilte die Leidenschaft für das Kettengedicht Renga – aus ihm sollte später das Haiku hervorgehen.

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18 magische Haiku über den Mond von Basho

18 magische Haiku über den Mond von Matsuo Bashō

Der Mond gilt als Symbol der Einsamkeit und der Kontemplation. Ein einzelner Mensch, der in der Nacht den Mond betrachtet – das kommt oft im Haiku vor. Eine solche Szene erzeugt Ruhe und Frieden. Die Betrachtung des Mondes verbindet uns mit der Natur und dem Kosmos.

Im Haiku symbolisiert der Mond (Tsuki) die Vergänglichkeit des Lebens – ein japanisches Konzept, das als Mono no aware bekannt ist. Achtzehn Mondhaiku von Matsuo Bashō.

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